HERZLICH WILLKOMMEN AUF UNSEREN BAUERNHÖFEN IN LEMBECK
ANTRIEB

„Mindestens einmal im Leben brauchst du einen Arzt, einen Anwalt, einen Polizisten und auch einen Pfarrer. Dreimal am Tag jedoch brauchst du einen Landwirt!“
Unsere Landwirtschaft wird gebraucht…
...sie hat sich entwickelt und verändert. Die Zeiten der Selbstversorgung sind lange vorbei.

Heute ernährt ein Landwirt in Deutschland durchschnittlich mehr als 140 Menschen mit hochwertigen, gesunden und heimischen Nahrungsmitteln. Das macht uns fast ein bisschen stolz. Der Beruf des Landwirts zählt zu den ältesten und wichtigsten der Menschheit – und für uns ist es gleichzeitig das Schönste, was wir uns vorstellen können! Die Begeisterung für unsere Arbeit möchten wir hier mit Euch teilen. Auf dieser Seite erfahrt Ihr mehr über unseren spannenden Alltag.

NACHHALTIGKEIT

Das hohe Produktivitätsniveau kann nur erhalten bleiben, wenn wir dazu die Weichen stellen: - der Schutz unserer Ressourcen - Und die sind ganz schön vielseitig! Die Pflege unserer Tiere und Felder, des Bodens und Wassers, der Luft und der Artenvielfalt haben für uns Priorität. Denn diese Faktoren sind die Grundlage unserer Landwirtschaft.

Ein hohes Aus- und Weiterbildungsniveau, Erfahrungen und Gespür der Landwirte selbst und der Einsatz moderner Technik sind grundlegende Bausteine für nachhaltiges Wirtschaften in und mit der Natur. Unser Ziel ist es, die Ressourcen in bestmöglichem Zustand an kommende Generationen zu übergeben. Denn wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt. Wir haben sie lediglich von unseren Kindern geliehen.

LEIDENSCHAFT

Die Landwirtschaft ist unser Leben. Unsere Betriebe existieren seit vielen, vielen Generationen. Auf Ihnen führen wir Traditionen fort und kombinieren diese mit technischem Fortschritt. Die Leidenschaft für Landwirtschaft treibt uns an, jeden Tag unser Bestes zu geben. Auch in besonders arbeitsreichen Zeiten verlieren wir nicht die Freude an unserem Beruf und den Spaß an der Arbeit.

Dabei nach den Regeln der Naturgesetze zu arbeiten, stellt eine besondere Herausforderung dar. Sie bestimmen unsere Arbeit, unser Handeln, unseren Alltag und machen unseren Beruf einmalig.
Und sie lassen uns sagen:
Wir leben Landwirtschaft!



Aktuelle Themen aus der Landwirtschaft rund um Lembeck


Swing-Over-Melkstand

08.03.2017Wie eine Kuh mit dem Melkroboter gemolken wird, haben wir Euch in einem vorherigen Artikel schon erklärt. Nun möchten wir Euch ein weiteres Melksystem vorstellen, nämlich ein Swing-Over-Melkstand. Dazu haben wir den Hof der Familie Dahlhaus besucht.

In dem Betrieb befinden sich 120 Milchkühe die zweimal am Tag gemolken werden. Der Melkstand befindet sich in einem extra Gebäude, dem sogenannten Melkhaus (Bild 1). Dies gliedert sich in dem Wartebereich (Bild 2), dem Melkstand (Bild 3) und der Lagerung der Milch.

Die Kühe werden das erste mal am Tag um 6 Uhr morgens gemolken. Dazu werden sie vom Kuhstall in dem Wartebereich getrieben. Wie der Name es schon verrät warten dort die Tiere auf das Melken. Von dort aus laufen jeweils 12 Kühe in dem Melkstand hinein. Das Besondere an dieser Technik ist, dass mit nur einem Melkzeug gleich zwei Melkplätze zu bedienen sind. Ist die Kuh auf der einen Seite fertig gemolken wird das Melkzeug einfach umgeschwenkt für die nächste Kuh auf der anderen Seite. Anschließend laufen die Tiere wieder in den Stall, bis sie um 17 Uhr das zweite mal gemolken werden.

Die Milch gelangt über Leitungen zum Milchtank, wird dort auf 4 Grad heruntergekühlt bis sie schließlich von der Molkerei abgeholt wird. Durch dieses System kann eine Person ca. 80 Kühe in der Stunde melken. Nun habt Ihr ein Überblick von verschiedenen Melksystemen. Weitere Berichte über die Landwirtschaft in Lembeck erfahrt Ihr in den nächsten Artikeln. Also bleibt dran ;-)

Hofportrat Familie Große-Gellermann Teil 1

21.02.2017Wir die Landwirte aus Lembeck möchten mehr über unsere Betriebsstrukturen berichten und Beginnen deshalb mit der neuen Serie „Hofportrat“.

Dort stellen sich die Familien auf den Betrieben vor und Ihr bekommt einen kleinen Überblick über die Vielseitigkeit der Landwirtschaft in Lembeck. Wenn ihr Wissen wollt, wie die Höfe in Lembeck aussehen, schaut euch die neue Rubrik „Hofportraits“ an. In Zukunft stellen wir immer wieder neue Familienbetriebe vor. Viel Spaß beim Durchschauen.

Den Anfang macht der Hof der Familie Große-Gellermann. Dieser liegt in Lembeck, in der Nachbarschaft Strock. Die Lage zur „neuen Stadt“ Wulfen Barkenberg ist nur ca. 300m entfernt. Die Hofstelle wird schon über Generationen als landwirtschaftlicher Betrieb bewirtschaftet. Auf dem Hof leben und arbeiten drei Generationen zusammen.

Neben dem Ackerbau hat sich die Familie Große-Gellermann in den letzten Jahrzehnten immer weiter auf die Sauenhaltung spezialisiert. Nach und nach wurden in den vorhanden Gebäuden Stallungen umgebaut und renoviert. Vor ca. 8 Jahren konnte eine naheliegende Hofstelle dazu gepachtet werden. Auch dort wurde ein Teil der Schweine untergebracht. So wuchs der Sauenbestand auf ca. 350 Sauen plus Ferkelaufzucht. Im Herbst letzten Jahres wurde ein neuer Stall in Betrieb genommen. Warum sich die Familie Große-Gellermann dazu entschied ein neues Gebäude zu errichten lest ihr in der nächsten Folge.

Frohe Weihnachten

24.12.2016Die Landwirte aus Lembeck wünschen Euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Viele Aktion erwarten Euch im Jahr 2017, also schaut weiterhin bei uns auf der Homepage vorbei.

Tagebuch eines Maisfeldes 10

05.12.2016Das Jahr geht zu Ende. Auf Bernds Maisacker endet es, wie es auch begonnen hat, der Kreislauf schließt sich.

Nach der Maisernte bleiben auf dem Acker nur noch die Stoppeln zurück. Damit die Flächen auch im Winter begrünt sind, hat Bernd als Zwischenfrucht Grünroggen eingesät. Dieser nimmt die noch vorhandenen Nährstoffe im Boden auf und bindet sie, so dass es den Winter über nicht zu einer Auswaschung kommt. Der Anbau von Zwischenfrüchten trägt somit aktiv zum Schutz des Grundwassers bei. Im kommenden Frühjahr wird der Grünroggen in den Boden eingegrubbert und reichert damit den Anteil an wertvollem Humus im Boden an.

Auf den Bildern seht ihr die Fläche in ihrem winterlichen Bild- gerade bei dem Frost der letzten Tage ein schöner Anblick!