Kahlschlag im Fichten-Wald

25.03.2019Der extrem heiße und trockene Sommer 2018 hat in den Wäldern nicht nur zu Trockenstress bei den Bäumen geführt. Die Witterungsbedingungen haben auch dazu beigetragen, dass der Borkenkäfer sich in extremen Maßen vermehren und ausbreiten konnte.

Borkenkäfer bohren sich durch die Rinde von Fichten und bauen dahinter ein ausgedehntes Tunnelnetz zur Brutablage. Dabei werden die Bäume so stark beschädigt, dass sie absterben. Kahle, trockene Fichtenbestände sind dann die Folge. Zudem sondern die Bäume bei trockenen Witterungsbedingungen weniger Harz ab, um sich gegen die Eindringlinge zu wehren.

Da sich die Borkenkäfer sehr schnell vermehren, ist zügiges Handeln geboten: Die betroffenen Bäume müssen zeitnah gefällt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Auch in Lembeck sind viele Fichtenbestände von der Borkenkäfer-Invasion betroffen. Auf den Fotos aus der Hohen Mark könnt ihr die Überreste der Tunnelbauten unter der Rinde erkennen. Außerdem seht ihr die Holz-Erntemaschine im Wald und die zur Abholung gestapelten Stämme.